07.09.2008

 

Katharina Hesse, Tanja Sittig, Manuela Wagener, Edina Szücs

Es fehlt:  Sina Kirch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Endlich ist der Aufstieg geschafft!

Wir, die Damen II, sind endlich in die Kreisliga A aufgestiegen. Aber der Reihe nach. In den vergangenen Jahren mussten wir immer eine knappe Niederlage oder ein Unentschieden hinnehmen, so dass wir am Ende des Jahres auf Platz 2 standen. Deshalb war für uns in diesem Jahr das Ziel ganz klar gesteckt. Wir wollten aufsteigen und somit im September auf Platz 1 zu finden sein.

Unser erstes Spiel in diesem Sommer fand in Schauenburg statt. Bei brütender Hitze, unsere einzigen beiden Fans zogen ein Planschbecken im Garten vor, konnten wir einen 10:4 Sieg einfahren. Auch wenn das Ergebnis deutlich ist, mussten wir doch bei drei von vier Einzeln über drei Sätze gehen. Die Doppel konnten wir dann aber klar für uns entscheiden.

Am 15.08. sollten wir unser erstes Heimspiel gegen Baunatal haben. Doch unser Gegner schien Angst vor uns zu haben, denn er sagte das Spiel mangels Spielerinnen ab.

So gingen wir schon nach dem ersten Spiel in die Ferien und konnten die Fußball Europameisterschaft in vollen Zügen genießen.

Erst am 10.08. fuhren wir guten Mutes nach Helsa. Die ersten zwei Punkte konnten wir durch unsere Ersatzspielerin Sina Kirch einfahren. Diese hatte ihrer Gegnerin die Höchststrafe erteilt und konnte nach einem 6:0, 6:0 schnell den Platz verlassen. Zwei weitere Einzel konnten wir ebenfalls gewinnen, so dass es nach den Einzeln bereits 6:2 stand. Bei den Doppeln hatte der Wettergott ein gehöriges Wort mitzureden. Bei widrigen Verhältnissen, die Plätze waren eigentlich unbespielbar, gewannen wir noch ein Doppel, so dass es am Ende des Tages 9:5 für uns stand.

Eine Woche später hatten wir Staufenberg auf unserer Anlage zu Gast. Hier mussten wir uns nur in einem Einzel geschlagen geben. Wir behielten mit einem 12:2 Sieg die Oberhand.

Als wir Ende August in Richtung Lohfelden aufbrachen, hatten wir bereits vier Spiele für uns entscheiden können und unser Wille, den Aufstieg zu schaffen, wurde immer größer. Wir waren etwas nervös, denn wir wussten nicht was uns erwarten würde. Doch unsere Bedenken sollten schnell beseitigt sein. Wir gewannen alle Einzel und es stand 8:0. Auch die Doppel konnten wir noch auf unserer Habenseite verbuchen. Der höchste Saisonsieg mit 14:0 war geschafft!

Nun stand uns das letzte Spiel in dieser Saison bevor und ein Blick in die Tabelle sagte uns, dass jetzt das schwerste Spiel auf uns zukommen sollte. Trendelburg war Gruppenzweiter und hatte vier Spiele gewonnen und lediglich gegen Baunatal unentschieden gespielt. Da unser Spiel gegen Baunatal ausgefallen war, konnten wir unsere Spielstärke gegenüber Trendelburg nicht recht einschätzen. Wir wussten nur, dass wir uns im letzten Jahr in Trendelburg mit einem Unentschieden verabschiedet hatten. So gingen wir mit gemischten Gefühlen in die Partie. Ein Unentschieden würde uns zum Aufstieg aber reichen. Wir konnten alle vier Einzel gleichzeitig beginnen, so dass man immer ein halbes Auge auf einen Nebenplatz werfen konnte. Ich konnte sehen, dass Katharina klar in Führung lag und das erste Einzel einfahren würde. Auch Tanja hatte den ersten Satz deutlich gewonnen. Bei Edina und mir war es recht ausgeglichen, aber wir konnten den ersten Satz jeweils knapp gewinnen. Zwischenzeitlich wurde das Spiel bei Tanja auch spannender und bei Edina und mir ging es weiterhin eng zu. Als Edina und ich unsere Einzel fast zeitgleich gewannen, hatte Tanja gerade den zweiten Satz 6:7 verloren. Es stand also bereits 6:0 für uns. Damit hatten wir ganz und gar nicht gerechnet. Wir wurden ruhiger, denn selbst wenn Tanja verlieren würde, hätten wir ja noch unsere beiden starken Doppel. Unsere Freude über Tanjas Sieg im Dritten Satz war dann trotzdem unbeschreiblich. Wir lagen uns auf Platz 1 in den Armen und konnten es kaum glauben, dass das Spiel bereits nach den Einzeln für uns entschieden war. Die Doppel waren dann nur fürs Protokoll. So machte es uns auch nichts aus, dass wir noch eine Niederlage hinnehmen mussten. Der Aufstieg war mit einem 11:3 perfekt! Unter der Dusche gab es noch eine Flasche Sekt, ehe wir alle glücklich nach Hause gingen.

Am Aufstieg waren beteiligt: Katharina Hesse, Sina Kirch, Tanja Sittig, Edina Szücs und Manuela Wagener.

Wir danken allen treuen Fans, die uns in dieser Saison unterstützt haben und freuen uns ganz dolle auf das nächste Jahr.

 

Manuela Wagener

 

 

Sportvereinigung Olympia 1914 Kassel e.V.

Silberbornstraße 66, 34134 Kassel, 0561 42525

 

 

 

 

                                             

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