h.v.l.: Stefanie Becker, Haike Streubel, Petra Weigert        

v.v.l.:Nadine von Sierakowski, Michelle Dubbert, Karin Gutbier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

07.09.08

Spiel – Satz – Sieg – Aufstieg Olympia

Nach der nicht so erfolgreichen Saison 2007 stand das Ziel der  1. Damenmannschaft der Spvgg. Olympia Kassel  für dieses Jahr fest. Der Aufstieg musste her. Statt sechs Spielerinnen standen dieses Jahr nur noch vier auf dem Platz. Aber das sollte nichts heißen.

Mit einem nicht sehr guten Gefühl, aufgrund früherer Spiele, startete die Saison in der Bezirksoberliga für Haike Streubel, Karin Gutbier, Petra Weigert und Steffi Becker in Bad Hersfeld. Da sie aber die zweite Mannschaft erwartete, und nicht mal diese antrat, sondern ausschließlich Ersatzspielerinnen, stellte dieser Start keine Herausforderung für die Olympia-Damen dar.

Die alten Bekannten des TC Knüllwald 78 waren am zweiten Spieltag die Gäste auf der schönen Anlage von Olympia Kassel. Auch wenn wieder ein 14:0 Erfolg der Gastgeber zu verzeichnen war, war dieses Heimspiel nicht so eindeutig wie in Hersfeld.

Es stand schon vor der Saison fest, dass das Derbie beim ESV Jahn Kassel eines der schwierigsten Spiele für die Mannschaft von Olympia sein wird. Mit nur einem Satzverlust liefen sie zwar auswärts, aber doch in der Heimat zum letzten Spiel vor der Sommerpause auf. Die Spielerinnen ließen sich trotz einer kleinen Regenpause nicht aus der Ruhe bringen. Nach den Einzeln stand es 6:2 und es war noch nichts gewonnen. Denn ein Doppel musste noch her, um den Sieg nach Hause zu holen. Ein leichter Druck war zu spüren und als in der Pause Haike Streubel von ihren nahen Zukunftsplänen erzählte, war die Anspannung am Höhepunkt. Sie fliege in ein paar Wochen nach Australien und könne somit bei den letzten beiden Spielen nicht mit dabei sein. Dies war ein schwerer Verlust für die Olympia-Damen. Kostet er ihnen den Aufstieg?                                                                                               

Es gab keine Zeit zum Nachdenken, die Doppel mussten gespielt werden. Auch diese gingen beide, wenn auch nicht sehr eindeutig, an Olympia.

Nach der langen Pause ging es im August endlich weiter. Für Haike kam Nadine von Sierakowski mit ins Boot. Der Tabellenführer hatte nun seinen Verfolger zu Gast. Der TC Bad Sooden-Allendorf konnte den Favoriten nur ein Einzel und ein Doppel abnehmen, was sehr zur Freude des Gastgebers war. Mit diesem Sieg war der Aufstieg fast perfekt. Die beiden stärksten Konkurrenten waren besiegt und der Wunsch aller Olympianer, die Damenmannschaft nächstes Jahr wieder in der Gruppenliga zu sehen, schien in Erfüllung zu gehen.

Zum Saisonabschluss gelang es der 1. Damenmannschaft, diesmal mit Michelle Dubbert, einen dritten 14:0 Sieg einzufahren. Sie hatten keine Schwierigkeiten gegen den letzten Gegner der Gruppe, den TC Blau Weiß Frankenberg.

Die Pflicht ist erfüllt. Mit dem gleichen Kampfgeist und der gleichen Freude am Tennis fiebert die Mannschaft der nächsten Saison entgegen und hofft auf einen siegreichen Tennissommer 2009 in der Gruppenliga.

Stefanie Becker

 

 

Sportvereinigung Olympia 1914 Kassel e.V.

Silberbornstraße 66, 34134 Kassel, 0561 42525

 

 

 

 

                                             

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