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Sportvereinigung Olympia 1914 Kassel e.V. Silberbornstraße 66, 34134 Kassel, 0561 42525 |
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Enstehung der Tennisabteilung
Es war im Jahre 1976, Steffi Graf und Boris Becker
spielten noch auf Schülerturnieren, da beschloss die Mitgliederversammlung der
Sportvereinigung Olympia 1914 die Neugründung der Sparte Tennis.
Nach
6monatiger Planungszeit konnte mit dem Bau von 4 Sandplätzen begonnen werden. Ohne die kooperative Mitarbeit
des Magistrats der Stadt Kassel, insbesondere des Sportamtes, hätte die Baubeginn mit
Sicherheit auf einen späteren Termin verlegt werden müssen. Der erste
Spatenstich ist dem einem oder anderen noch in guter oder aber auch in nicht so guter Erinnerung. Allen
Anwesenden beim ersten Spatenstich war klar, das sich dadurch die
Sportvereinigung Olympia erheblich verändern würde.
Die
Mitglieder der neuen Sparte krempelten die Ärmel auf und es wurde in ca. 3.100
Arbeitsstunden gegraben, betoniert, gepflanzt und gesät. Ein Zaun von 500 m
Länge zur
Die
Mitgliederzahlen des Gesamtvereins entwickelten sich stark nach oben und die
schöne Anlage animierte immer mehr Außenstehende, sich in der Tennissparte unserer
Sportvereinigung anzumelden. Leider konnten nicht alle Mitglieder aufgenommen
werden.
Im Jahre 1988 haben wir dann 2 neue Tennisplätze, die Plätze 5
und 6, gebaut, um der gestiegenen Nachfrage um Aufnahme in unsere Tennisabteilung
Rechnung zu tragen. Die Mitgliederzahlen stiegen nochmals auf nunmehr insgesamt
430 tennisspielende Personen an.
Es war
nicht ganz unproblematisch, die vielen neuen Mitglieder mit einer neuen Sportart
in den
"Fußballverein" Olympia zu integrieren.
Doch
heute, 30 Jahre nach dem Start der Tennisabteilung, sind die Probleme
weitestgehend abgebaut. Langsam hat auch der letzte „Altolympianer" verstanden,
dass wir zwei gleichwertige Abteilungen sind, die den ganzen Verein Olympia
darstellen und dass sich beide Abteilungen brauchen, um gemeinsam stark zu
sein.
Obwohl
der Breitensport in unserer Tennisabteilung den absoluten Vorrang hat, kommt der
Leistungssport nicht zu kurz. Im Rahmen der uns gegebenen
Möglichkeiten fördern wir den Leistungssport, so dass heute jährlich 12 bis 14
Jugend- und Erwachsenenmannschaften die Meisterschaftsrunden des
Hessischen
Dass
nicht alle Jugendlichen, vor allem die besten, unserem Verein erhalten bleiben
ist eine nicht zu verhindernde Tatsache. Auch die, die sich einem anderen Verein
anschließen um dort in Klassen zu spielen, die wir nicht erreichen können, sind
ein Erfolg unserer Jugendarbeit.
Die
ehrenamtliche Mitarbeit in einem Verein ist eine schöne und lohnende Aufgabe.
Zugegeben, sie ist nicht immer leicht, aber das A und O einer jeden Sportgemeinschaft
ist die ehrenamtliche Mitarbeit, weil wir sonst bezahlte
Sportmanager
anstellen müssten, die dann über die
Mitgliederbeiträge finanziert werden müssen. Die Folge wäre ein Anstieg der
Mitgliederbeiträge um ca. 100% und führt
unweigerlich dazu, dass ein Teil unserer Mitglieder die gestiegenen Beiträge
nicht mehr aufbringen können, weil sie, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr über ein
geregeltes, ausrteichendes Einkommen verfügen.
Und weil
das keiner will bittet der Vorstand der Tennisabteilung um mehr
ehrenamtlichen Einsatz.