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Sportvereinigung Olympia 1914 Kassel e.V. Silberbornstraße 66, 34134 Kassel, 0561 42525 |
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Rede des 1. Vorsitzenden Karl-Heinz Koch in Auszügen.
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Olympianerinnen und Olympianer,
das Jahr 2011 gehört der Vergangenheit an. Das Jahr 2012 hat begonnen.
Ich darf sie zu unserem Neujahrsempfang im Namen des Vorstandes der
Sportvereinigung Olympia 1914 Kassel hier in unserem Clubhaus willkommen heißen
und ihnen und ihren Familien für das neue Jahr Gesundheit, Glück, Erfolg und Zufriedenheit wünschen und freue mich
dass sie unserer Einladung (so zahlreich) gefolgt sind.
Sportvereine
bilden nach wie vor die größte Bürgerinitiative Deutschlands und – im Gegensatz
zu den meisten anderen gesellschaftlichen Kräften – wachsen sie weiter, auch
wenn man hinzufügen muss: in den letzten Jahren nur noch geringfügig.
Darauf könnte
man nun gelassen hinweisen und auf die nach wie vor hohen Bindungskräften des
Vereinssports vertrauen. Doch damit würden wir unserer Verantwortung nicht gerecht.
Denn Sport und Bewegung gerade im Verein sind unverzichtbarer Bestandteil eines
auch sozial aktiven Lebens und wichtige Voraussetzung für ein gesundes
Älterwerden.
Daher ist es
bisweilen geboten, genauer hinzuschauen, um zu verstehen, wie und durch welche
Einflüsse sich die Mitgliederzahlen in den Sportvereinen verändern und auch was
sich außerhalb des Vereinssports in dem vielfältigen Themenspektrum zwischen
Alltagsbewegung und leistungsorientiertem Freizeitsport entwickelt.
Dass bei einer
solchen Analyse die demographische Entwicklung eine ganz besondere Rolle
spielt, muss hier nicht weiter betont werden.
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In einer
Gesellschaft, die einen ständigen Wechsel und immer schneller einsetzenden
Veränderungsprozessen ausgesetzt ist, bedarf es kontinuierlicher und
systematischer Beobachtungen, um passgenaue Strategien und Perspektiven zu
entwickeln, wirksame Antworten zu erarbeiten um schließlich zeitnah reagieren
zu können. Dabei nehmen mit
Blick auf Gegenwart und Zukunft des Vereinssports in Deutschland Fragen zum demografischen Wandel immer
größeren Raum ein.
Für den
organisierten Sport gilt es, die mittel- und langfristigen Prognosen zum
demografischen Wandel periodisch wiederkehrend und in ihren Auswirkungen auf
den Vereinssport und seiner Mitgliederentwicklung zu analysieren und
fortzuschreiben.
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Keine der
relevanten Altersgruppen versinnbildlicht den demografischen Wandel
nachdrücklicher als die der 60-Jährigen. Die Bevölkerung wird in den kommenden
Jahrzehnten einzig in diesem Altersspektrum noch wachsen.
Ausgehend von
derzeit noch 21,2 Mio. über 60-Jährige wird bis zum Jahr 2030 ein
Bevölkerungswachstum auf rund 28,5 Mio. prognostiziert und dass in den
nachfolgenden Jahrzehnten diese Anzahl relativ stabil bleibt. Allerdings steigt
ihr Anteil an der insgesamt weiterhin rückläufigen Bevölkerungszahl
kontinuierlich an und wird im Jahr 2050 bei knapp 40 Prozent liegen.
Für den
Vereinssport liegen hier die größten Wachstumspotentiale und nicht nur im
Ausbau von Sportangeboten, sondern auch für freiwilliges Engagement und
Ehrenamt. Bei der Spvgg. sind 15 Prozent der Mitglieder älter als 60 Jahre.
Bereits heute
zeigt der Blick auf die einzelnen Altersgruppen, dass sich die durch den
demografischen Wandel verursachten Effekte verstärken und den Vereinssport
aktuell und in den kommenden Jahren vor neue
Herausforderungen stellen werden. Denn analog zur
Bevölkerung in Deutschland altern auch die Mitglieder der Vereine in
beträchtlichem Maße, was eine Reihe von Fragen nach erforderlichen
Veränderungen in Bezug auf Angebotsspektrum, räumlicher Infrastruktur und
strategischer Ausrichtung der Vereine und Verbände aufwirft.
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Für die
Sportvereinigung Olympia Kassel gilt, die Strukturen zu analysieren mit dem
Ziel, Erkenntnisse zur Gewinnung von neuen Mitgliedern zu bekommen. Seit sechs
Jahren ist im vergangenen Jahr gelungen, den Mitgliederrückgang zu stoppen.
Dadurch ist es uns auch in 2011 gelungen, einen
ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können.
Weiterhin der
größte Posten in unserem Vereinshaushalt sind die Energiekosten, für die wir im
letzten Jahr auch wieder 15.000 EURO aufbringen mussten. Wir haben den
Verbrauch gegenüber 2010 verringert, durch die gestiegenen Energiekosten ist
aber auf der finanziellen Seite keine Ersparnis eingetreten.
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Erhöhen werden wir unsere Anstrengungen zur
Energieeinsparung. Wir haben verschiedene Kostenvoranschläge zur Umgestaltung
der Heizungsanlage im Umkleidehaus Silberbornstraße vorliegen und der
Landessportbund hat uns vor einigen Tagen zugesagt, dieses Bauvorhaben zu
fördern. Im Rahmen der Umgestaltung wollen wir auch die Türe sowie die Fenster
der Geschäftsstelle erneuern.
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Durch einen Arbeitseinsatz
wurden auf dem Sportplatz Donarbrunnen die Tribüne und der Arbeitsschuppen mit
neuer Farbe versehen. Die Tennisplätze wurden wie in den 33 Jahren zuvor, in
Eigenregie überholt.
Der
Jeder-Kann-Kommen-Treff – Je-Ka-Ko - findet weiterhin zweimal im Monat unter
Federführung von Vera Hoffmeister hier im Clubhaus statt.
Für Grips – kompetent
im Alter - sucht sie für einen neuen Kurs ab Frühjahr 2012 noch Interessierte.
Auch Grips findet hier im Clubhaus statt.
Sportlich hatte das Jahr
2011 Licht und Schatten. Die 1. Fußballmannschaft hatte in der Vorserie Mühe in
die Saison zu kommen. Zum Schluss sprang noch ein achter Platz heraus. In der
neuen Spielzeit läuft es besser. Im Dezember 2011 ist man sechster der Tabelle.
Nicht so gut läuft es bei der 2. Mannschaft, die wie in den Vorjahren, wieder
um den Absteiger aus der Klasse mitspielt.
Die Fußball B-Junioren konnten die Kreismeisterschaft erringen. In der Saison 2011/2012 nehmen wir mit 12 Jugendmannschaften teil, wobei die A-Jugend alle ihre 16 Spiele gewonnen hat und souveräner Tabellenführer ist.
Die Tennisdamen mussten
aus der Verbandsliga absteigen. Auch die zweite Damen-Mannschaft konnte den Abstieg
nicht verhindern. Bei den Herren lief es besser. Beide Herrenmannschaften
konnten ihre Spielklassen halten, die Herren 50 und Herren 60 verpassten nur
knapp den Aufstieg.
Die Jugendmannschaften U
18 und U14 gemischt konnten ebenfalls ihre Spielklassen halten. Jonathan Heil
wurde U 16 Kreismeister.
Am
Ende meiner Worte möchte ich mich bei den Hauptakteuren am heutigen Morgen
bedanken. Für den Einsatz am Zapfhahn bei Kurt Hoffmeister und Werner Riedl,
die sich im Übrigen immer noch sehr freuen werden, wenn freitags und sonntags
nach den Spielen der 1. Mannschaft sich mehr als 8-10 Sportfreunde und
Sportfreundinnen einfinden würden. Heute Morgen steht ihnen Martina Seifert
hilfreich zur Seite. Vielen Dank.
Ein Dank geht auch an unser Küchenpersonal Petra Deuker, Gisela Gutbier, Vera Hoffmeister sowie an die Fachkraft für Veranstaltungstechnik Alexander Bosche für den guten Ton heute Morgen.
Zum
Abschluss unseres diesjährigen Neujahrsempfang möchten wir nun noch langjährige
Vereinsmitglieder ehren. Mein Stellvertreter Jürgen Müller-Brandt und ich werden jetzt
die Ehrungen vornehmen. Wir möchten damit Sportkameradinnen und Sportkameraden
für ihre Treue zur Sportvereinigung Olympia auszeichnen. Wir wünschen euch für
die Zukunft alles Gute und vor allem persönliches Wohlergehen und hoffen, dass
ihr uns weiterhin die Treue halten werdet.
Vielen Dank!
Ehrungen:
Für
langjährige Vereinstreue wurden folgende Mitglieder ausgezeichnet.
Hans
Kopp für 70 Jahre!
Kurt Buchenau und Heinz Kistner
für 60 Jahre!
Norbert Hilberg für 50 Jahre!
Werner
Riedl wurde mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet!
Karl
Werner- Hartmann und Manuela Wagener wurden mit der Ehrennadel
in Silber ausgezeichnet!
Stefanie Becker, Marvin Meers, Sarina
Müller, Michael Rehbein, Heinrich Rhode und Dagmar Wicke wurden
mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet!
KJ Koch. Bilder, siehe auch Meldung in der HNA vom 10.01.2012. mehr
Neujahrsempfang am 08.Januar 2012 im Clubhaus |