|
|
Sportvereinigung Olympia 1914 Kassel e.V. |
Home Allgemein Fußball Tennis Gastronomie Sportanlagen Vereinszeitung Links Gästebuch Kontakt Impressum |
Mit dem Fahrrad durch's Münsterland
Am
2. August dieses Jahres starteten wir mit der Bahn in Richtung Münster.
In Hamm stiegen wir aus um den Rest des Weges nach Münster als Strecke zum
Einfahren zu nutzen. Über Drensteinfurt ging es auf 55 km gut befahrbaren Wegen
ohne nennenswerte Steigung nach Münster.
Das vorgebuchte Hotel „International am Theater“ in dem wir Quartier für 5 Tage
bezogen lag nur 5 Gehminuten vom Innenstadtbereich. Eine gute Unterkunft mit
nettem Personal und einem guten Frühstücksbüfett.
Für
den späteren Nachmittag hatten wir eine Innenstadtführung gebucht. Die
Stadtführerin hat über die Geschichte der Stadt Münster und ihre Bauten berichtet, kleine
Anekdoten erzählt und uns wissen lassen, was wir abei sehr schlechtem Wetter in
und um Münster unternehmen können.
Etwa 91% der Altstadt und 63% der gesamten Stad wurden im 2. Weltkrieg durch
britische Bomber im Rahmen der „Moral-Bombing-Strategie“ vernichtet. Auf
Drängen der Bevölkerung wurde anders als in anderen Großstädten, einschließlich
Kassel, die historische Altstadt in den 1950er Jahren ähnlich dem
Vorkriegszustand wieder aufgebaut.
|
|
|
|
Innenstadtansichten |
|
Am
Dienstag fuhren wir mit der DB von Münster nach Drensteinfurt um von dort
unsere Tagestour zu starten.
|
|
Über das Schloss Westerwinkel dessen Existenz im Jahr 1225 urkundlich
belegt ist und eines der frühesten Barockschlösser Westfalens ist, führte uns
der Radweg zum Schloss Nordkirchen. |
| Das Schloss Nordkirchen wird aufgrund seiner Ausmaße und der barocken Gestaltung auch als das „Westfälische Versailles“ bezeichnet. Es ist das größte Wasserschloss Westfalens. Das Schloss wurde 1959 an das Land Nordrhein-Westfalen verkauft und beherbergt seit 1951 die Fachhochschule für Finanzen Nordrhein-Westfalen. Das Schloss und der Schlossgarten bilden eine sehenswerte Anlage |
|
Nach der Besichtigung der Außenanlagen des Schlosses
fuhren wir weiter in Richtung Lüdenscheid und von dort nach einer guten
Mittagsrast bei strahlendem Sonnenschein, hohen Temperaturen auf teilweiser
schlechter Wegstrecke am Dortmund-Ems-Kanal zurück nach Münster.
Insgesamt war die Stecke über 64 km geplant. Am Ende waren wir wegen ein paar
Wegänderungen 90 km unterwegs. Das sehr warme Wetter und der Mangel an
Einkehrmöglichkeiten, sprich Biergärten, forderten unser Stehvermögen mehr als
uns lieb war. Doch nach einer Dusche und einem erfrischendem Bier waren die
Strapazen des Tages leichter zu ertragen. Und schließlich waren wir ja zum
Radfahren im Münsterland.
Am Mittwoch war Warendorf im Osten von Münster unser
Ziel. Über den R1 fuhren wir auf guten Wegen nach Warendorf.
Die historische Altstadt mit Marktplatz mit ihren Bauten aus verschiedenen
Jahrhunderten und Stilepochen ist sehenswert.
Eine Besichtigung des bekannten
Nordrhein-Westfälischen Landesgestüts war leider nicht möglich, weil der Mittwoch
nicht Besuchstag ist. Ein paar nette Reiterinnen haben uns dennoch eine
Stalleinheit gezeigt und ein paar Fragen zum Gestüt beantwortet.
Auf der Schlösseroute und der Kulturroute fuhren wir nur unterbrochen durch ein
kurzes Gewitter, das wir aber in einem Kaffee abwarteten, zurück nach Münster.
Donnerstag fuhren
wir eine schöne Runde ohne besondere Höhepunkte durch eine schöne Landschaft
und gepflegte Ortschaften etwas abseits vom Touristenstrom.
Die Stadt Telgte, knapp 20.000 Einwohner, ist aber doch heraus zu heben. Die
Stad zählt zu den ältesten Kirchenorten des Münsterlandes, ist 1200 Jahre alt
und besitzt einen sehenswerte historische Altstadt, die zum Verweilen einläd.
Heute, am Freitag
, unserer letzter Tag der Touren rund um Münster fahren wir gen Norden. Ich
freue mich auf die Speichertorte im Speicherkaffee in Nordwalde. Doch zu früh
gefreut, Speichertorte gab es nicht aber sonst leckeres Essen und auch ein
gutes Bier. Eine schöne Tour mit einer kleinen Bergwertung , der einzigen
überhaupt.
Am Samstag
unternehmen wir einen letzten Rundgang in Münster, zum Dom, dem großen
Wochenmarkt auf dem Domplatz und zuletzt zum Schloss- Münster.
Um 13:00 Uhr besteigen wir den Zug um wieder nach Kassel zurück zu fahren.
Fazit
Dies war die 21. Tour die wir in unterschiedlicher Zusammensetzung seit 1991
gefahren sind.
Das Münsterland ist eine fahrradfreundliche Region mit gut bis
sehr gut ausgeschilderten Radwegenetz.
Die Menschen sind freundlich und nehmen immer Rücksicht auf die Radfahrer.
Wir waren eine gute Truppe. Es hat wieder Spaß gemacht.
|
|
Volker Horn, Werner Riedl, Ausrufer, Werner
Schiffmann, |
KJST